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15/06/08 “Der Youngster wird Fünfter in Bonn”

…so erklang die Stimme des Sprecher Andreas Rudolph - Sprecher des Bonntriathlons - auf der Bühne, als die Sieger verkündet wurden. Mit einem fünften Rang in einem stark besetzten Feld hatte ich nicht unbedingt gerechnet, hatte ich doch nur mit einer Zeit von knapp unter 3 Stunden gerechnet. Obwohl ich die gesamte Zielgerade mich von den Zuschauern feiern ließ, um meine Begeisterung über diesen klasse organisierten Triathlon auszudrücken, blieb die Zeit bei 2:51 h stehen. Zuvor hatte ich 4km im Rhein flußabwärts, 60km mit knapp 750Hm auf dem Rad und 15km zu Fuß bewältigt.

Gestartet wurde von einer Fähre direkt auf dem Rhein. An den Beinen von Jan Sibbersen(auch wenn ich die nicht lange halten konnt) und später dann von Faris al-Sultan, kletterte ich als 4. aus dem Wasser. Da ich noch nicht wußte, wie ich auf so eine lange Strecke reagierte, blieb ich sehr verhalten und entspannt bei der ersten Disziplin und legte auch den langen Wechselweg mit nur einem moderaten Tempo zurück.

Von “moderat” konnte man allerdings auf dem Rad nicht sprechen. Nach knapp 10km fand ich mich in führender Position wieder und das sollte bis km35 auch so bleiben. Immer nah bei mir war der stark fahrende, aber schon kämpfende Oliver Strankmann. An einem ultra-steilen Berg zogen dann ein Trio von Maik Twelsiek, Olaf Sabatschus und Markus Forster vorbei, die dann auf der Ebene schön an mir vorbeikreiselte. Zu guter Letzt kamen am Ende dann auch noch Clemens Coenen und Nils Goerke (Zweiergruppe!) an mir vorbei. Da ich etwas flott angegangen bin, hatte ich so am Ende auch nicht viel beim Radfahren zuzusetzen. So betrug der Rückstand auf die Führungsgruppe genau 3:30min.

In die Wechselzone kam ich dann mit halb gefrorenen Füßen (es regnete seit km 50 ununterbrochen) als Sechster und lief sehr gleichmässig, vorbei an Clemens, an Nils Goerke heran. Wir lieferten uns einen Fight bis ins Ziel , jedoch hatte Nils den längeren Atem.

Ich bin sehr zufrieden mit meinem Ergebnis, auch mit der Tatsache, dass Faris bis zu seinem “Schleicher-Platten” nicht an mich heran gefahren ist und ich die Führung verteidigen konnte.

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