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Archive für 8.9.2009

06/09/09 Shorttrack in Griesheim

Nach zwei Kurzdistanz wollte ich mir ein kürzeres Rennen gönnen, welches in Griesheim stattfinden sollte. Auf der Strecke von 400m Schwimmen, 10km Radfahren und 2,5km Laufen sollte der beste “Sprinter” auserkoren werden. Auf der Fahrt zum idyllischen Riedsee konnte ich es die Autofahrt noch nicht einmal aushalten und fuhr direkt am letzten Ortsausgang viel zu schnell - durch einen Blitzer. Weiterhin hochmotiviert ging ich auf die Strecke dieser kurzen Distanz und konnte als zweiter aus dem Wasser klettern, hatte aber durch einen Meisterwechsel am Ausgang der Wechselzone die Nase vorne. Es wurde schon wieder ein Einzelzeitfahren und genauso radlastig wie die Woche zuvor bei meinem Ausriss in Schneeberg, es klappte wieder. Entfernt vom Feld spulte ich mit einem anderen Athleten aus Griesheim meine Runden ab und konnte mich noch beim Laufen absetzen. Sieg in Griesheim.

29/09/09 Saisonfinale Schneeberg Platz 2

Der Aufstieg ist perfekt. Mit meinem zweiten Platz und einem zweiten Platz bei der Mannschaftswertung konnten wir unseren Aufstiegsplatz verteidigen.  nach fünf Wettkämpfen steht das KTT01 nun also nächstes Jahr in der ersten Bundesliga der Deutschen Triathlon Liga am Start neben Hansgrohe Team Schramberg, Asics Team Witten und dem Ejot Team Buschhütten. Ganz ohne Verstärkung werden wir nicht auskommen, aber mit dieser Mannschaft werden wir auch sicher in der ersten Liga bestehen können.

Zum Rennen: Im Osten von Deutschland fand das Finale der 2.DTL statt und man sah, dass sich die Veranstalter alle Mühe gaben, dieser Ehre auch gerecht zu werden. Im Ziel wurde man Hawaii-like von einer leicht bekleideten Dame im Bastrock und Blumenkranz umarmt, reichhaltige Proviantkörbe wurden bei der Siegerehrung verteilt und von herzlichen Zuschauern beklatscht.

Doch erst war die Arbeit zu erledigen. Nach einem guten Schwimmen von mir, bretterte ich auf dem Rad von Anfang an über die Strecke, um mir auf der welligen Strecke einen Vorteil zu verschaffen. Felix Schumann und Bas Diederen dachten genauso und wir konnten uns gut die Arbeit teilen. Zu dritt war es zwar auch nicht einfach, dem 40er Pulk zu entkommen, jedoch reichten 1min und 10 Sekunden am Ende, um einen Platz unter den ersten Dreien zu sichern. Da ich schon bei allen vier Wettkämpfen zu den schnelleren Läufern gezählt habe, hätte ich mir normalerweise keine Sorgen machen müssen. Aber ich liebe taktische Aufgaben und ich wollte zusammen mit Bas und Felix diesem ganzen Haufen auch mal zeigen, dass es anders geht. Es ist ein super Gefühl, einmal der Regisseur eines Rennens zu sein. Spätestens in der ersten Liga wird so etwas nicht mehr so leicht geduldet.

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