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Archive für September 2009

Nachtrag Shorttrack Griesheim

Thomas Zöller im Darmstädter Echo vom 08.09.2009:

 

Spannend verlief das Rennen der Männer: Sebastian Dehmer (StartNet Team Darmstadt) streifte sich nach längerer Auszeit den Rennanzug über. Das Publikum staunte nicht schlecht, als der Olympiateilnehmer (Athen 2004) im Nationaltrikot als Erster aus dem Riedsee stürmte. Auf dem Radrundkurs war Eike Carsten Pupkes dem früheren Weltmeister dicht auf den Fersen. „Beim Laufen musste ich Eike ziehen lassen“, lachte Dehmer im Ziel, „aber der Kurztriathlon hat richtig Spaß gemacht“.

Pupkes, vor Monatsfrist mit Kölns Mannschaft in die Bundesliga aufgestiegen, reihte sich nach 33:20 Minuten in die Siegerliste mit bekannten Namen ein. Im Premierenjahr siegte U 23-Weltmeister Gregor Buchholz , im Vorjahr Lothar Leder (DSW Darmstadt). Hinter Dehmer (33:41) zeigte Harald Zemke (ASC Darmstadt/35:30) Sprintqualitäten. Altersklassensiege feierten vom Ausrichter als Fünfte Eva Zöller (43:45/W 40) und Iris Günther (52:08/W 45), außerdem Almut Rapp (BSG Merck/45:25/W 35), Astrid Endres (SV Traisa/48:38/W 50), Michael Waraus (Team Cucuma/36:38/M 45), Junior Raphael Feikert (ASC Darmstadt/39:47) sowie Thomas Hergert (BSG Merck/42:39/M 30).

„Die geänderte Streckenführung bot uns die Chance, neben der Ultra-Kurzstrecke eine olympische Distanz anzubieten“, berichtete Wettkampfkoordinator Christof Nungesser. Neben den Ligawettkämpfen (Bericht folgt) nahm das Gros der Dreikämpfer 1,5 km Schwimmen, 43 km Radfahren und 10 km Laufen in Angriff. W 35-Siegerin Sandra Hornig (TV Groß-Zimmern) gewann Silber in 2:35:01 Stunden. Ira Wassermann (Darmstadt/2:45:44) entschied die W 25 für sich, Angelika Egger (Dieburg/4:56:27) die W 60, Jürgen Herbst (RSC Weiterstadt/2:35:56) die M 55.

Die Regie zeigte sich mit der Veranstaltung zufrieden: „Bis auf die üblichen Kinderkrankheiten, und daran arbeiten wir jetzt nach der Auswertung der Veranstaltung, hat der Umzug nach Leeheim uns neue Möglichkeiten eröffnet.“

06/09/09 Shorttrack in Griesheim

Nach zwei Kurzdistanz wollte ich mir ein kürzeres Rennen gönnen, welches in Griesheim stattfinden sollte. Auf der Strecke von 400m Schwimmen, 10km Radfahren und 2,5km Laufen sollte der beste “Sprinter” auserkoren werden. Auf der Fahrt zum idyllischen Riedsee konnte ich es die Autofahrt noch nicht einmal aushalten und fuhr direkt am letzten Ortsausgang viel zu schnell - durch einen Blitzer. Weiterhin hochmotiviert ging ich auf die Strecke dieser kurzen Distanz und konnte als zweiter aus dem Wasser klettern, hatte aber durch einen Meisterwechsel am Ausgang der Wechselzone die Nase vorne. Es wurde schon wieder ein Einzelzeitfahren und genauso radlastig wie die Woche zuvor bei meinem Ausriss in Schneeberg, es klappte wieder. Entfernt vom Feld spulte ich mit einem anderen Athleten aus Griesheim meine Runden ab und konnte mich noch beim Laufen absetzen. Sieg in Griesheim.

29/09/09 Saisonfinale Schneeberg Platz 2

Der Aufstieg ist perfekt. Mit meinem zweiten Platz und einem zweiten Platz bei der Mannschaftswertung konnten wir unseren Aufstiegsplatz verteidigen.  nach fünf Wettkämpfen steht das KTT01 nun also nächstes Jahr in der ersten Bundesliga der Deutschen Triathlon Liga am Start neben Hansgrohe Team Schramberg, Asics Team Witten und dem Ejot Team Buschhütten. Ganz ohne Verstärkung werden wir nicht auskommen, aber mit dieser Mannschaft werden wir auch sicher in der ersten Liga bestehen können.

Zum Rennen: Im Osten von Deutschland fand das Finale der 2.DTL statt und man sah, dass sich die Veranstalter alle Mühe gaben, dieser Ehre auch gerecht zu werden. Im Ziel wurde man Hawaii-like von einer leicht bekleideten Dame im Bastrock und Blumenkranz umarmt, reichhaltige Proviantkörbe wurden bei der Siegerehrung verteilt und von herzlichen Zuschauern beklatscht.

Doch erst war die Arbeit zu erledigen. Nach einem guten Schwimmen von mir, bretterte ich auf dem Rad von Anfang an über die Strecke, um mir auf der welligen Strecke einen Vorteil zu verschaffen. Felix Schumann und Bas Diederen dachten genauso und wir konnten uns gut die Arbeit teilen. Zu dritt war es zwar auch nicht einfach, dem 40er Pulk zu entkommen, jedoch reichten 1min und 10 Sekunden am Ende, um einen Platz unter den ersten Dreien zu sichern. Da ich schon bei allen vier Wettkämpfen zu den schnelleren Läufern gezählt habe, hätte ich mir normalerweise keine Sorgen machen müssen. Aber ich liebe taktische Aufgaben und ich wollte zusammen mit Bas und Felix diesem ganzen Haufen auch mal zeigen, dass es anders geht. Es ist ein super Gefühl, einmal der Regisseur eines Rennens zu sein. Spätestens in der ersten Liga wird so etwas nicht mehr so leicht geduldet.

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